Beim Handy-Geschenk auf SAR-Wert achten

10.12.2021
Smartphones dürften wieder massenweise unter dem Weihnachtsbaum landen. Schenkende sollten neben dem Funktionsumfang auch die elektromagnetische Strahlung im Blick behalten.
Ein neues Smartphone zu Weihnachten? Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät, bei der Kaufentscheidung nicht nur auf den technischen Leistungsumfang zu achten, sondern auch auf einen möglichst niedrigen SAR-Wert. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn
Ein neues Smartphone zu Weihnachten? Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät, bei der Kaufentscheidung nicht nur auf den technischen Leistungsumfang zu achten, sondern auch auf einen möglichst niedrigen SAR-Wert. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn

Salzgitter (dpa/tmn) – Die Augen strahlen – vielleicht aber auch das tolle Weihnachtsgeschenk selbst: Smartphones, die dieses Jahr auf den Wunschzetteln wieder ganz oben stehen dürften, senden im Gebrauch elektromagnetische Energie aus. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) rät deshalb, bei der Kaufentscheidung nicht nur auf den technischen Leistungsumfang zu achten, sondern auch auf einen möglichst niedrigen SAR-Wert.

Die Spezifische Absorptionsrate bemisst die elektromagnetische Energie, die durch das sendende Handy vom naheliegenden Köpergewebe aufgenommen wird. Der gültige SAR-Höchstwert liegt bei zwei Watt pro Kilogramm. Das staatliche Umweltzeichen «Blauer Engel» bekommen Geräte aber erst bei einem SAR-Wert von nicht mehr als 0,5 Watt pro Kilogramm. 

Eine Liste mit standardisierten SAR-Testwerten veröffentlicht das BfS fortlaufend im Netz. «Insbesondere Eltern, die für ihre Kinder ein geeignetes Gerät kaufen möchten, können sich hier vorab informieren, ob Hersteller bei ihren Produkten auch Aspekte des Strahlenschutzes berücksichtigen», so BfS-Präsidentin Inge Paulini. Dem Amt zufolge schützen die Grenzwerte nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand vor gesundheitlichen Auswirkungen. 

© dpa-infocom, dpa:211210-99-336608/2

BfS-Liste


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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