Bei Welpen erst mal nicht das Futter umstellen

11.09.2020
Für Bello nur das Beste: Hundeernährung ist ein Glaubenskrieg. Bevor man seinem Welpen aber das gibt, wovon man persönlich überzeugt ist, ist es wichtig, ihn erst mal ankommen zu lassen.
Welpen reagieren empfindlich auf Veränderungen. Deshalb sollten Halter eine Weile das Futter des Züchters weiterverwenden, bevor sie das Tier an anderes Futter gewöhnen. Foto: Christiane Oelrich/dpa/dpa-tmn
Welpen reagieren empfindlich auf Veränderungen. Deshalb sollten Halter eine Weile das Futter des Züchters weiterverwenden, bevor sie das Tier an anderes Futter gewöhnen. Foto: Christiane Oelrich/dpa/dpa-tmn

Bramsche (dpa/tmn) - Wenn ein Welpe einzieht, ist für ihn plötzlich alles anders. Deshalb sollte man ihm wenigstens eine Zeit lang das bewährte Futter weiter kredenzen. Darauf weist Sonja Krämer von der Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) hin.

Der Verdauungstrakt des Tieres ist empfindlich. Mindestens eine Woche lang ist es demnach ratsam, das Futter und den Rhythmus des Züchters beizubehalten. Erst dann kann mit der Ernährungsumstellung begonnen werden. Doch auch die sollte nicht radikal erfolgen.

Bei der schleichenden Umstellung mischen Hundehalter immer mehr neues Futter zum alten dazu, so die Expertin. So kann sich das Tier langsam umgewöhnen. Wichtig sei, bei Spezialfutter für Welpen zu bleiben.

© dpa-infocom, dpa:200910-99-506754/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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