Bei Kinderwunsch Asien-Reisepläne wegen Zika prüfen

08.03.2019
Für schwangere Frauen und solche mit Kinderwunsch ist der Zika-Virus sehr gefährlich. Er kann für das Neugeborene gesundheitliche Folgen haben. Von Reisen in Zika-Verbreitungsgebiete ist daher besser abzusehen.
Der Zika-Virus wird von Mücken übertragen. Foto: Nyein Chan Naing/EPA
Der Zika-Virus wird von Mücken übertragen. Foto: Nyein Chan Naing/EPA

Berlin (dpa/tmn) - Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch sollten ihre Reisepläne für Südostasien prüfen - dort verbreitet sich derzeit das Zika-Virus weiter. Darauf machte Prof. Tomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin (CRM) auf der Reisemesse ITB in Berlin (6. bis 10. März) aufmerksam.

Auch beliebte Reiseländer wie Thailand und Singapur seien mittlerweile problematisch geworden. Eine Ansteckung mit dem Zika-Virus kann zu Fehlbildungen bei Neugeborenen führen.

Das Risiko einer Zika-Übertragung durch tagaktive Mücken sei für Reisende zwar sehr gering, betonte Jelinek. «Aber Paare wollen nicht «unwahrscheinlich» hören, sondern «ausgeschlossen».»

Das Auswärtige Amt (AA) rät Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch in Anlehnung an die WHO-Klassifizierung von vermeidbaren Reisen in Regionen der Kategorien 1 und 2 ab. Darunter fallen auch viele Länder in Asien und Südostasien. Darüber hinaus sind fast ganz Lateinamerika, die Karibik und die US-Südstaaten betroffen.

Reisemesse ITB


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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