Bei Katzen zählt die Körpersprache

03.09.2021
Wenn Haustiere nur sprechen könnten, haben sich sicher schon mal viele Besitzer gewünscht. Dabei tun sie es. Nur dass nicht jeder Tierfreund «tierisch» versteht. Da kommt es auf die Körpersprache an.
Wenn der Kater vor dem Fenster etwas Spannendes sieht und dann mit dem Schwanz zuckt oder «meck, meck» ruft, will er seinen Besitzer nicht etwas zeigen, sondern damit sagen, ich kann gerade nicht so handeln, wie ich gern möchte. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
Wenn der Kater vor dem Fenster etwas Spannendes sieht und dann mit dem Schwanz zuckt oder «meck, meck» ruft, will er seinen Besitzer nicht etwas zeigen, sondern damit sagen, ich kann gerade nicht so handeln, wie ich gern möchte. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

München (dpa/tmn) - Was bedeutet es, wenn eine Katze auf dem Fensterbrett sitzt, nach draußen schaut, mit dem Schwanz zuckt und «meck, meck» ruft? Wer denkt, damit will der Stubentiger seinen Besitzer herbeirufen, weil er ihm etwas Interessantes zeigen möchte, liegt völlig falsch.

Die Zeitschrift «Ein Herz für Tiere» (Ausgabe 09/2021) löst auf, was die Katze tatsächlich sagt: Sie ist aufgeregt, kann aber nicht so handeln, wie sie gerne möchte. Vielleicht hat sie vor dem Fenster einen Vogel gesehen, den sie jagen will.

Und mit noch einem typischen Missverständnis räumen die Tierexperten der Zeitschrift auf: Wenn Katzen schnurren, ist das nicht nur ein Zeichen dafür, dass sich die Tiere wohlfühlen. Sie schnurren auch, wenn sie krank sind oder Schmerzen haben. Das nenne sich Heilschnurren.

Auch langes Herumreden verstehen Tiere nicht: Geben Sie Signale mit ruhiger Stimme. Tiere «hören» Anspannung oder Stress heraus, rät die Zeitschrift.

© dpa-infocom, dpa:210903-99-81963/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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