Bau der Aida Nova verzögert sich weiter

19.11.2018
Viele Kreuzfahrt-Fans dürften sich schon auf die für Dezember angekündigte Jungfernfahrt der Aida Nova gefreut haben. Doch die Reederei Aida Cruises kann den Termin nicht mehr einhalten. Das Schiff wird nicht rechtzeitig die Werft verlassen.
Die Aida Nova bleibt länger im Bau. Die Reederei Aida Cruises sagt deshalb die Jungfernfahrt und weitere Reisen im Dezember ab. Foto: Bernd Wüstneck
Die Aida Nova bleibt länger im Bau. Die Reederei Aida Cruises sagt deshalb die Jungfernfahrt und weitere Reisen im Dezember ab. Foto: Bernd Wüstneck

Rostock (dpa/tmn) - Das Kreuzfahrtschiff Aida Nova wird noch später fertig als ursprünglich geplant. Wie die Reederei Aida Cruises mitteilte, müssen deshalb neben der Jungfernfahrt, die Anfang Dezember in Hamburg starten sollte, auch weitere Reisen im Dezember abgesagt werden.

Die erste geplante Reise startet nun am 19. Dezember auf den Kanarischen Inseln. Bereits vor einigen Wochen musste Aida Cruises erste Fahrten im November absagen. Gebaut wird die Aida Nova von der Meyer Werft in Papenburg.

Grund für die weitere Verzögerung ist nach Angaben eines Sprechers, dass die öffentlichen Bereiche nicht rechtzeitig fertig werden. Technisch funktioniere alles, die erste Testfahrt sei erfolgreich verlaufen.

Die «Aida Nova» wurde Ende August in Papenburg getauft und ist das erste Kreuzfahrtschiff, das komplett mit Flüssiggas (LNG) betrieben werden kann. Es hat rund 2500 Kabinen und wird das mit Abstand bisher größte Schiff in der Flotte von Aida Cruises sein.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Felix Eichhorn ist Chef von Aida Cruises und Vorsitzender des Ausschusses Schiff im Deutschen Reiseverband (DRV). Foto: Birte Filmer/Aida Cruises Aida-Chef: «Kreuzfahrt ist nach wie vor ein Nischenprodukt» Jahr für Jahr immer mehr Kreuzfahrtpassagiere und ständig neue Schiffe: Wie lange geht das noch so weiter? Felix Eichhorn, Chef von Aida Cruises und Vorsitzender des Ausschusses Schiff im Deutschen Reiseverband, äußert sich im Interview zu den Trends der Branche.
Im kommenden Jahr steuert die «Europa 2» von Hapag-Lloyd Cruises 17 Häfen erstmals an. Foto: Hapag-Lloyd Cruises/dpa-tmn Neues aus der Kreuzfahrt: Gratis Internet und Kinderfinder Die Reedereien setzen auf digitalen Komfort: Hapag-Lloyd-Cruises bietet kostenloses Internet an. Bei MSC sollen Urlauber unter anderem per Virtueller Realität Landausflüge vorab erleben können.
Die Reederei MSC Kreuzfahrten bietet demnächst auf ihren Schiffen neue Internetpakete an - vom Social-Media-Paket bis zum Streamer-Paket. Foto: Maurizio Gambarini Aus der Kreuzfahrt: Neue Häfen und Surfpakete Auf hoher See und trotzdem weltweit vernetzt: Gäste der MSC Kreuzfahrten können verschiedene Internet-Pakete buchen - von Facebook bis Video-Streaming ist dann alles möglich. Die Reedereien Costa Crociere, Regent Seven Seas Cruises und Star Clippers steuern neue Häfen an.
Einsatz im hohen Norden: Die Reederei Norwegian Cruise Line lässt das Kreuzfahrtschiff «Norwegian Bliss» speziell für Alaska-Routen bauen. Foto: Norwegian Cruise Line Kreuzfahrttouristen dürfen sich über neue Reiseziele freuen Norwegian Cruise Line und Hapag-Lloyd Cruises locken Kreuzfahrtliebhaber mit neuen Routen. Zu diesem Zweck stellt die skandinavische Rederei sogar ein spezielles Schiff her. Um Seetouristen bemüht sich auch Katar und vereinfacht für sie die Einreisebedingungen.