Autostart-Programme unter Windows aussortieren

22.11.2018
Manche Autostart-Programme sind lästig. Sie lassen sich aber auch leicht deaktivieren. Man muss nur darauf achten, dass es nicht die Falschen erwischt.
Autostart-Programme lassen sich leicht deaktivieren. In Windows 10 findet man sie über den Task-Manager unter dem Reiter Autostart. Foto: Robert Günther
Autostart-Programme lassen sich leicht deaktivieren. In Windows 10 findet man sie über den Task-Manager unter dem Reiter Autostart. Foto: Robert Günther

Berlin (dpa/tmn) - Sie verzögern den Systemstart und verschlingen unnötig Rechenleistung: Die Rede ist von Programmen, die sich unter Windows das Recht herausnehmen, ungefragt und oft ungewollt zu starten, sobald man das Betriebssystem hochfährt.

Solche sogenannten Autostart-Programme sollte man deshalb von Zeit zu Zeit aussortieren. Man findet sie in Windows 10 über den Task-Manager (Strg+Alt+Entf drücken) unter dem Reiter Autostart. Natürlich sollte man nicht versuchen, den Virenscanner oder beim Notebook den Touchpad-Treiber am Starten zu hindern, weil diese Programme stets im Hintergrund aktiv sein müssen.

Im Zweifelsfall gilt: Den jeweiligen Eintrag besser nicht verändern. Viele Anwendungen vom Office-Paket übers Packprogramm bis hin zum PDF-Tool müssen aber ganz sicher nicht immer gleich mit Windows starten. Sie können getrost mit einem Klick per rechter Maustaste auf den entsprechenden Eintrag auf «Deaktiviert» gesetzt werden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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