Ausrangierte Router unbedingt auf Werkszustand zurücksetzen

19.04.2016
Neue Technik oder anderes Design: Router sind schnell mal überholt und müssen ausgetauscht werden. Aber Vorsicht mit dem alten Gerät: Dort lagern sensible Daten.
Geht der Router kaputt oder wird weitergegeben, sollte er vorher in den Auslieferungszustand zurückversetzt werden. Foto: Andrea Warnecke
Geht der Router kaputt oder wird weitergegeben, sollte er vorher in den Auslieferungszustand zurückversetzt werden. Foto: Andrea Warnecke

Mainz (dpa/tmn) - Ein Router funkt nicht nur. Auf dem Gerät sind auch sensible Daten gespeichert. Wer seinen Router verkauft oder wegwirft, sollte ihn unbedingt vorher resetten - also in den Auslieferungszustand zurücksetzen, sagt Barbara Steinhöfel von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Auf dem Gerät sind zum Beispiel die eigenen Internet-Zugangsdaten hinterlegt. «Mit den Daten kann sich ein anderer Nutzer eventuell auf Ihre Kosten ins Internet einwählen», erklärt Steinhöfel. Auf manchen Routern lassen sich auch Telefonlisten hinterlegen. Weitere Zugangsdaten, etwa zu Anbietern von IP-Telefonie, können ebenfalls gespeichert sein.

Um den Router auf Werkszustand zurückzusetzen, reicht häufig schon ein langer Druck auf die Reset-Taste am Gerät, während der Router mit dem Stromnetz verbunden ist. Diese Reset-Taste ist manchmal in einem Loch versteckt. Dann benötigt man ein Hilfsmittel, zum Beispiel eine Büroklammer, um den Reset durchzuführen. Um sicherzustellen, dass die Daten auch wirklich gelöscht wurden, sollte man kurz testen, ob über das Gerät noch Internet-Zugriff möglich ist.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Einst Treffpunkt und Verbindung zu Freunden und Familie wird die Telefonzelle langsam zur Seltenheit. Foto: Alexander Heinl/dpa-tmn Wofür ist die pinke Säule? Wissenswertes über Telefonzellen Einst prägte die Telefonzelle das Straßenbild in ganz Deutschland, heute ist sie vom Aussterben bedroht. Die Telefonzelle hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Wer sie heute noch nutzt, sollte einige Details kennen und bei den Kosten aufpassen.
Die Transparenzverordnung verpflichtet Internetanbieter auch dazu, ihre Kunden eindeutig über die normal erreichbaren Internetzugangsgeschwindigkeiten zu informieren. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn «test»: Mobilfunk- und Festnetzanbieter informieren zu wenig Wie schnell ist ein Internetanschluss wirklich? Wie lang ist die Vertragslaufzeit? Solche Informationen müssen Telekommunikationsanbieter seit Juni 2017 transparent darlegen. Ein Test zeigt: Das klappt noch nicht so richtig.
Internet, Handy, Festnetz und manchmal sogar auch noch TV – Kombitarife verbinden mehrere Leistungen eines Anbieters. Manche Kunden können dadurch jeden Monat Geld sparen, werben die Anbieter. Aber die Pakete lohnen sich nicht für jeden. Foto: Andrea Warnecke Alles aus einer Hand: was Telko-Kombitarife taugen Internet, Handy, Festnetz und manchmal sogar auch noch TV - Kombitarife verbinden mehrere Leistungen eines Anbieters. Manche Kunden können dadurch jeden Monat Geld sparen, werben die Anbieter. Aber die Pakete lohnen sich nicht für jeden.
Wenn man einfach nur den Stecker in die Wand stecken müsste, wäre der Telefonanbieterwechsel leicht. Aber damit auch in der Realität alles gut geht, muss man besonders beim Auftragsformular akribisch vorgehen. Foto: Franziska Gabbert So klappt der Wechsel: Es geht zum neuen Telefonanbieter Auch wenn anderswo das Telefonieren günstiger und das Internet schneller ist: Viele Verbraucher scheuen einen Anbieterwechsel aus Angst, dass die Leitung künftig tot oder die bisherige Rufnummer weg ist. Dabei ist - zumindest in der Theorie - alles eindeutig geregelt.