Ausgerissene Hunde nicht panisch rufen

21.08.2019
Oft kommt Panik auf, wenn der Hund plötzlich davongelaufen ist und auf den Rückruf nicht erscheint. Wie sollte der Halter dann am besten reagieren?
Häufig kehren Hunde an den Ort des Verschwindens zurück, wenn die erste Aufregung verflogen ist. Foto: Patrick Pleul/dpa
Häufig kehren Hunde an den Ort des Verschwindens zurück, wenn die erste Aufregung verflogen ist. Foto: Patrick Pleul/dpa

München (dpa/tmn) - Ob Jagdtrieb oder Angst: Bei manchen Hunden reicht es einen Moment nicht aufzupassen, schon rennen sie davon.

In so einer Situation sollten Tierhalter Ruhe bewahren und nicht das Tier aufgeregt rufen. Dies rät die Zeitschrift «Ein Herz für Tiere» (Ausgabe 8/2019). Denn Hunde nehmen die Panik in der Stimme ihrer Halter wahr. Scheue, verängstigte Tiere bleiben dann fern.

Statt dem verschreckten Tier hinterherzujagen, wartet man besser am Ort des Verschwindens. Häufig kehren Hunde dorthin zurück, wenn die erste Aufregung verflogen ist. Sucht der Halter gleichzeitig an einem anderen Ort, und der Hund findet ihn nicht, kann er erst recht in Panik verfallen.

Idealerweise holen sich Betroffene Hilfe. Dann kann eine Bezugsperson vor Ort warten, während eine andere Person Schlupfwinkel in der Nähe absucht. Häufig sind die Tiere laut Experten nicht weit weg. Sind sie verängstigt, kommen sie aber oft nicht aus ihrem Versteck.

Taucht das Tier nach einer Weile nicht auf, sollte man umliegende Tierheime, Tierkliniken sowie Tierärzte anrufen. Außerdem hilft es, Anwohner und Passanten anzusprechen. Als nächsten Schritt können Betroffene Suchplakate mit einem aktuellen Bild und einer Beschreibung des Tieres sowie den eigenen Kontaktdaten aufhängen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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