Auf Kreuzfahrt mit Segelschiff und französischen Balkonen

04.04.2016
Star Clippers baut seine Segelschiff-Flotte aus und Plantours modernisiert die MS «Elegant Lady»: Einige Kabinen erhalten französische Balkone und ein neues Innendesign. Mit der «Adonia» von Carnival sind bald Kreuzfahrten von den USA nach Kuba möglich.
Die «Star Flyer» gehört zur Flotte von Star Clippers. Diese wird bald um ein neues Segel-Kreuzfahrtschiff erweitert: Der Fünfmaster «Flying Clipper» soll Ende 2017 in See stechen. Foto: Bernd Wüstneck
Die «Star Flyer» gehört zur Flotte von Star Clippers. Diese wird bald um ein neues Segel-Kreuzfahrtschiff erweitert: Der Fünfmaster «Flying Clipper» soll Ende 2017 in See stechen. Foto: Bernd Wüstneck

Carnival darf Kuba-Kreuzfahrten ab den USA anbieten

Urlauber können bald Kreuzfahrten von den USA nach Kuba unternehmen. Die kubanische Regierung hat dem US-amerikanischen Konzern Carnival erlaubt, Kreuzfahrten zu Zielen auf der Insel anzubieten, teilte das Unternehmen mit Sitz in Miami mit. Start der einwöchigen Seereisen mit der neuen Kreuzfahrtmarke Fathom soll im Mai 2016 sein. Zum Einsatz kommt die «Adonia» mit Platz für 704 Passagiere. Bereits im vergangenen Jahr hatte die US-Regierung die Fahrten genehmigt. Carnival ist das größte Kreuzfahrtunternehmen der Welt. Zu dem Konzern gehört auch die deutsche Reederei Aida Cruises.

Star Clippers ab 2017 mit neuem Schiff «Flying Clipper» unterwegs

Star Clippers erweitert seine Flotte um die «Flying Clipper». Der Neubau soll ab Ende 2017 zu Kreuzfahrten aufbrechen, teilt der Veranstalter mit. Auf der Fünfmast-Bark «Flying Clipper» werden 300 Passagiere Platz haben. Highlights sollen ein Tauchpool über drei Decks und eine Badeplattform am Heck sein. Das Segelschiff wird das vierte der Flotte sein, neben der «Star Clipper», der «Royal Clipper» und der «Star Flyer». Die «Flying Clipper» wird in der kroatischen Brodosplit Werft gebaut.

Luxusschiff «SevenSeas Explorer» bekommt eine Schwester

Das Luxusschiff «Seven Seas Explorer» läuft im Juli vom Stapel - und die Reederei Regent Seven Seas Cruises hat schon ein Schwesterschiff in Auftrag gegeben. Es wird ebenfalls in der italienischen Fincantieri-Werft gebaut und soll 2020 geliefert werden, kündigte das Unternehmen an. Die «Seven Seas Explorer» bricht am 20. Juli zur Jungfernfahrt von Monte Carlo nach Venedig auf. Das Luxusschiff verfügt ausschließlich über Suiten. Der Neubau soll viele Ausstattungsmerkmale des Vorgängers enthalten. Regent Seven Seas Cruises gehört zur Norwegian Cruise Line Holding.

Plantours renoviert die MS «Elegant Lady»

Plantours modernisiert die MS «Elegant Lady»: Das Flusskreuzfahrtschiff mit Platz für 128 Gäste erhält im kommenden Winter französische Balkone in 33 Kabinen auf dem Oberdeck, teilte der Bremer Reiseveranstalter mit. Restaurant, Panoramabar und Rezeption werden renoviert. Und in der Saison 2017/18 bekommen alle 63 Außenkabinen ein neues Innendesign. Die «Elegant Lady» fährt ab dem Sommer 2014 auf Rhein und Donau.


KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Der Kreuzfahrttourismus boomt seit Jahren. Jede Saison bringt mehr Passagiere auch in den Norden. Auch viele Schaulustige werden durch die großen Schiffe regelmäßig an die Ufer gelockt. Foto: Ingo Wagner Kreuzfahrtsaison im Norden: Taufe und Mega-Partys Der Kreuzfahrttourismus boomt seit Jahren. Jede Saison bringt mehr Passagiere auch in den Norden. Damit die Anlagen über das Jahr 2017 in Form bleiben, wird aufgerüstet.
Im kommenden Jahr steuert die «Europa 2» von Hapag-Lloyd Cruises 17 Häfen erstmals an. Foto: Hapag-Lloyd Cruises/dpa-tmn Neues aus der Kreuzfahrt: Gratis Internet und Kinderfinder Die Reedereien setzen auf digitalen Komfort: Hapag-Lloyd-Cruises bietet kostenloses Internet an. Bei MSC sollen Urlauber unter anderem per Virtueller Realität Landausflüge vorab erleben können.
Felix Eichhorn ist Chef von Aida Cruises und Vorsitzender des Ausschusses Schiff im Deutschen Reiseverband (DRV). Foto: Birte Filmer/Aida Cruises Aida-Chef: «Kreuzfahrt ist nach wie vor ein Nischenprodukt» Jahr für Jahr immer mehr Kreuzfahrtpassagiere und ständig neue Schiffe: Wie lange geht das noch so weiter? Felix Eichhorn, Chef von Aida Cruises und Vorsitzender des Ausschusses Schiff im Deutschen Reiseverband, äußert sich im Interview zu den Trends der Branche.
Expedition in der Polarregion: Damit deutsche Gäste alle Informationen verstehen, setzt Ponant künftig deutschsprachige Referenten ein. Foto: Lorraine Turci/Ponant/dpa Kreuzfahrt-News von Ponant bis Star Clippers «Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.» Vorausgesetzt, Urlauber verstehen ihren Reiseführer. Ponant setzt bei seinen Expeditionen in die Polarregion nun auf deutschsprachige Referenten. Weitere Kreuzfahrt-Neuigkeiten folgen hier im Überblick.