Arabische Welt und Kaukasus laufen gut

04.10.2019
Armenien oder Georgien: Die Nachfrage nach Reisen in Richtung Südkaukasus nimmt beim Reiseanbieter Studiosus zu. Aber auch klassische Ziele in Europa laufen gut.
Der Anbieter Studiosus kam bei Reisen in den Südkaukasus in diesem Jahr auf ein Plus von 84 Prozent. Foto: Annette Meinke-Carstanjen/dpa-tmn
Der Anbieter Studiosus kam bei Reisen in den Südkaukasus in diesem Jahr auf ein Plus von 84 Prozent. Foto: Annette Meinke-Carstanjen/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Die arabische Welt und der Südkaukasus waren bei Studiosus in diesem Jahr deutlich gefragter als im Jahr zuvor. Sowohl Marokko, Ägypten und Jordanien als auch Armenien und Georgien verzeichneten bei dem Münchener Studienreiseanbieter 2019 besonders starke Zuwächse bei den Gästezahlen, wie der Veranstalter mitteilt.

Auch Israel legte kräftig zu (plus 54 Prozent). Ägypten mit seinen Kulturschätzen kam bei Studiosus, Marktführer für Studienreisen in Europa, auf ein Plus von 66 Prozent, Jordanien auf plus 101 Prozent. Der Südkaukasus legte um 84 Prozent zu.

In Europa - nach absoluten Gästezahlen das beliebteste Zielgebiet - konnten Frankreich, Griechenland und Russland mehr Gäste locken. Weniger stark nachgefragt waren laut Studiosus Italien, Spanien und Portugal. Großbritannien habe infolge der nicht enden wollenden Brexit-Debatte ein Minus von 15 Prozent hinnehmen müssen.

In Asien waren China, Japan und die Länder entlang der historischen Seidenstraße in Zentralasien beliebt. Die Nachfrage nach Reisen durch Sri Lanka sei wegen der Terroranschläge im April stark eingebrochen. Südafrika sei ebenfalls weniger gefragt gewesen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter
GLOBO Touristik GmbH ~ km Zechenstr. 8, 66333 Völklingen-Fürstenhausen
Die Villa Lessing in Saarbrücken bietet eine moderne Atmosphäre für Seminare und Tagungen mit bester Ausstattung für Veranstaltungen.
Villa Lessing ~ km Lessingstr. 10, 66121 Saarbrücken-St Johann
Brigitte Waltzinger ~ km Eduard-Mörike-Weg 1a, 66133 Saarbrücken-Scheidt

Das könnte Sie auch interessieren
Edwin Doldi ist Sicherheitsmanager beim Reiseveranstalter Studiosus Reisen in München. Foto: Studiosus Reisen Politische Öffnung hat zu Reiseboom im Iran beigetragen Der Iran hat sich in den vergangenen Jahren politisch geöffnet - das hat zu einem Boom des Tourismus geführt. Besonders Studienreisende haben sich das Land angeschaut. Doch wie geht es nun weiter, wo US-Präsident des Atomabkommen gekündigt hat?
Viele Touristen fliegen offenbar auf Dubai. Der Reiseveranstalter FTI baut deshalb sein Angebot an Reisen in das Emirat im Winter aus. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Neue Reiseangebote von Dubai bis Amerika Für die Wintersaison und Sommersaison setzen die Reiseveranstalter unterschiedliche Schwerpunkte. So baut FTI etwa sein Angebot mit Reisen nach Dubai aus. Gebeco verspricht Nachhaltigkeit, Natur und Erholung in kleinen Gruppen.
Rohingya auf der Flucht: Das brutale Vorgehen gegen diese Minderheit lässt die Reisebuchungen für Myanmar zurückgehen. Foto: Km Asad/ZUMA Wire/dpa Viele Reisende meiden Myanmar wegen Rohingya-Vertreibung Die Gewalt gegen die Rohingya in Myanmar geht an deutschen Urlaubern nicht spurlos vorbei. So verzeichnen die Studienreise-Anbieter einen teils deutlichen Buchungsrückgang für das Land.
Der Urlaub soll eine unbeschwerte Zeit sein - doch wird er derzeit von Sorgen um die Sicherheit überschattet. Foto: Matthias Balk Eine Frage der Sicherheit: Veranstalter reagieren auf Ängste Ständig Berichte über neue Terroranschläge, verstärkte Kontrollen an Flughäfen: Das Thema Sicherheit auf Reisen ist so präsent wie nie. Veranstalter und Reisebüros sind gezwungen, Gefahren anzusprechen - dabei wollen sie eigentlich Traumurlaube verkaufen. Wie geht das?