Aquaterrarium ist Lebensraum nach natürlichem Vorbild

25.03.2016
Wer seine Frösche, Kröten oder Wasserschildkröten möglichst artgerecht unterbringen möchte, spendiert ihnen ein Aquaterrarium. Experten erklären, was es bei der Planung und Anschaffung zu beachten gilt.
Colorado-Kröte: Für Tiere, die sowohl im Trockenen als auch im Feuchten leben, ist ein Aquaterrarium ideal. Foto: Daniel Bockwoldt
Colorado-Kröte: Für Tiere, die sowohl im Trockenen als auch im Feuchten leben, ist ein Aquaterrarium ideal. Foto: Daniel Bockwoldt

Overath (dpa/tmn) - Ein Aquaterrarium besteht aus einem Land- und einem Wasserteil und soll so ein möglichst naturnaher Lebensraum sein. Gut ist es also für alle Tiere, die im Feuchten, aber auch auf dem Trockenen leben, erklärt die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren (FLH).

Das können Frösche und Kröten sein oder kleinere Wasserschildkröten, die höchstens 15 Zentimeter groß sind. Aber auch kleine Landkrabben, Vampir- und Mandarinkrabben sowie Süßwasserkrebse, Schnecken und Garnelen fühlen sich im Aquaterrarium wohl.

Wer gern ein Aquaterrarium hätte, sollte das gut planen, empfehlen die FLH-Experten. So sollte man sich zuerst überlegen, welche Bedürfnisse die gewünschten Tiere haben und wie das kleine Ökosystem möglichst naturnah und artgerecht wird. Außerdem braucht das Becken einen stabilen Standort. Auf diesen darf die Sonne nicht direkt scheinen, und es sollten beispielsweise keine Lautsprecher in der Nähe sein.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
So wie Labrador-Mischling Kira suchen viele Hunde im Tierheim Berlin einen neuen Halter. Foto: Inga Kjer Adoptieren statt kaufen: Tieren ein neues Zuhause schenken Hunde, Katzen und Co. aus dem Tierheim haben oft einen schlechten Ruf. Viele potenzielle Tierhalter fürchten, sie seien «zweite Wahl»: gestört, krank, alt und gebrechlich. Doch tatsächlich finden sich dort echte Schätze.
Dank des heftigen Regens im Frühjahr sind weniger Wespen unterwegs als in den vergangenen Sommern. Foto: Frank Rumpenhorst Wespenarmer Spätsommer: Kaum Stichgefahr In den letzten Spätsommern musste man oft hart mit den Wespen ums Marmeladenbrot kämpfen. Ganz anders dieses Jahr. Der teils heftige Regen im Frühjahr hat viele Nester vernichtet.
Vor dem Stylen, kommt das Waschen: Das gilt auch für Pudel im Hundesalon. Foto: Judith Michaelis Schnauze mit Köpfchen - Ein Pudel braucht viel Pflege Der Pudel war lange Zeit verpönt. Er galt als Paradebeispiel für einen verwöhnten Schoßhund älterer Damen. Oder man denke an die singenden Jacob Sisters mit Pudel auf dem Arm. Doch das Bild ändert sich.
Um Fledermäuse im heimischen Garten einen Lebensraum zu bieten, sollten Hausbesitzer mit Teichen oder Pflanzen Insekten anlocken. Foto: Stefan Thomas Fledermäusen im heimischen Garten Nahrung bieten Wenn die Sonne untergeht, flattern Fledermäuse auf der Suche nach Insekten durch Deutschlands Gärten und Häuserschluchten. Die kleinen Säugetiere sind genügsam, jedoch wird ihr Lebensraum immer knapper. Hausbesitzer können Abhilfe schaffen.