Aquarium nicht mit desinfizierten Händen säubern

26.03.2020
Sauberkeit ist wichtig, um ein Aquarium zu reinigen. Allerdings sollten Halter nicht mit desinfizierten Händen ins Wasser fassen.
Mit sauberen Händen ja, mit desinfizierten nein: Wer in ein Aquarium hineingreifen möchte, sollte daran denken, wie er die Wasserwerte dort nicht negativ beeinflusst. Foto: Caroline Seidel/dpa-tmn
Mit sauberen Händen ja, mit desinfizierten nein: Wer in ein Aquarium hineingreifen möchte, sollte daran denken, wie er die Wasserwerte dort nicht negativ beeinflusst. Foto: Caroline Seidel/dpa-tmn

Wiesbaden (dpa/tmn) - Wer das Wasser in einem Aquarium tauschen oder zum Beispiel die Filter innen säubern möchte, sollte dies nicht mit frisch desinfizierten Händen tun. Darauf weist der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) hin.

Denn Desinfektionsmittel hinterlassen chemische Rückstände auf der Haut. Das kann negative Auswirkungen auf die Wasserwerte haben. Um dies zu vermeiden, reicht es nach Angaben des Verbandes, Hände und Arme vorab mit klarem, warmem Wasser zu reinigen.

Grundsätzlich gilt: Größere Aquarien sind sehr viel pflegeleichter als zum Beispiel ein kleines 50-Liter-Becken. Der Grund: Die Wasserwerte lassen sich auf größerem Raum einfacher stabil halten. Selbst Pflegefehler wie zu viel Futter oder das Übersehen eines toten Fisches haben laut ZZF in einem großen Aquarium nicht so schnell dramatische Auswirkungen auf die Wasserqualität.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wer zum Tierarzt muss, sollte vorher in der Praxis anrufen. Geöffnet haben Tierärzte derzeit aber in der Regel wie gewohnt. Foto: Christoph Schmidt/dpa-tmn Was Haustierhalter wissen müssen Wenn Hund, Katze oder Wellensittich erkranken, brauchen sie Behandlung - auch in Zeiten von Sars-CoV-2. Für den Besuch einer Tierarztpraxis gelten aktuell aber besondere Regeln.
Begleiter in der Corona-Zeit gesucht? Tierschützer plädieren dafür, zu warten, bis die Tierheime wieder öffnen. Foto: Andreas Arnold/dpa/dpa-tmn Tiere in der Corona-Krise besser nicht online kaufen Tiere sind in Krisenzeiten oft emotionale Stützen. Da träumen Menschen von einem tierischen Begleiter. Am besten sofort. Doch Tierschützer plädieren dafür, zu warten, bis Tierheime wieder öffnen.
Eine Katze kann für Ältere ein geliebter Mitbewohner sein - jedoch sollte das Tier nicht nur ein Mittel gegen Isolation sein, sondern auch gut versorgt werden können. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Keine Haustiere an Senioren verschenken Tiere spenden Trost. Dennoch ist es aktuell keine gute Idee, die Einsamkeit von Senioren mit einem Haustier zu bekämpfen - es sei denn, die neuen Besitzer können und wollen die Versorgung leisten.
Eine Studie besagt, dass Frauchen und Herrchen ihren Hund oder ihre Hauskatze mit Corona anstecken können. Foto: Bernd Thissen/dpa Menschen können Hunde und Katzen mit Corona anstecken Mit Sars-CoV-2 infizierte Menschen können Hunde und Katzen anstecken. Umgekehrt ist das eher nicht der Fall. In Norditalien sind mehr als 800 Vierbeiner auf Antikörper gegen das Coronavirus untersucht worden.