Apple plant wieder günstigeres iPhone-Modell für 2020

05.09.2019
Das iPhone wurde zuletzt immer teuerer. Mit dieser Strategie soll bei Apple nun laut eines Medienberichts Schluss sein. Die Kalifornier planen demnach, im kommenden Frühjahr erneut ein günstigeres iPhone auf den Markt zu bringen.
Laut eines Berichtes soll Apple im kommenden Frühjahr ein günstigeres iPhone auf den Markt bringen. Foto: Shawn Thew
Laut eines Berichtes soll Apple im kommenden Frühjahr ein günstigeres iPhone auf den Markt bringen. Foto: Shawn Thew

Tokio (dpa) - Apple will laut einem Medienbericht im kommenden
Frühjahr wieder ein günstigeres iPhone-Modell ins Sortiment nehmen,
um den Absatz in China und anderen Schwellenmärkten anzukurbeln.

Es werde als Nachfolger des inzwischen ausgemusterten iPhone SE gesehen, das Apple 2016 auf den Markt brachte, schrieb die japanische Zeitung « Nikkei».

Das SE gab es damals in Deutschland ab 489 Euro
zu kaufen, während der Preis des günstigsten aktuellen Modells iPhone
XR bei 629 Euro anfängt.

Apple setzte lange auf die Strategie, sich aus dem hart umkämpften
Marktsegment günstiger Smartphones herauszuhalten. Das sicherte dem
Konzern hohe Gewinne. Doch inzwischen sind auch technisch
hochgerüstete Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android schon
für 300 bis 400 Euro bzw. Dollar zu bekommen. Analysten wie Anshul
Gupta vom Marktforscher Gartner rechnen damit, dass sich ein
zunehmender Teil des Smartphone-Geschäfts in dieser Preiskategorie
abspielen wird, vor allem in wichtigen Wachstumsmärkten wie Indien.

Die iPhone-Verkäufe gingen zuletzt zurück, dem Konzern zufolge vor
allem wegen des schwächeren Verkaufs in China. Apple konterte unter
anderem mit dem Ausbau von Angeboten, bei denen man seine alten
Geräte in Zahlung geben kann. Der Smartphone-Markt schrumpft aber
auch insgesamt.

Das iPhone SE war mit seinem 4-Zoll-Bildschirm kleiner als das damals
aktuelle iPhone 6. Der Bildschirm bei der Neuauflage solle mit 4,7
Zoll dagegen so groß sein, wie etwa beim iPhone 8, schrieb «Nikkei»
unter Berufung auf informierte Personen.

Bericht von Nikkei


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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