Apple kündigt Update für großen iMac an

04.08.2020
«Comet Lake»-Prozessoren, bessere Grafik und schnelle SSD-Speicher: Apple wertet den großen 27-Zoll-iMac noch einmal deutlich auf. Der Preis ändert sich jedoch nicht.
Mehr sehen: Der große iMac ist ab sofort auch mit stärker entspiegeltem Display erhältlich - bisher gab es diese Technologie nur beim teureren Pro-XDR-Display. Foto: Apple Inc./dpa-tmn
Mehr sehen: Der große iMac ist ab sofort auch mit stärker entspiegeltem Display erhältlich - bisher gab es diese Technologie nur beim teureren Pro-XDR-Display. Foto: Apple Inc./dpa-tmn

Cupertino (dpa/tmn) - Wenige Monate vor dem Start erster Mac-Computer mit hauseigenen Prozessoren verpasst Apple seinem großen iMac mit 27-Zoll-Display noch einmal ein wuchtiges Update.

Der Tischcomputer bekommt unter anderem neue Prozessoren, Grafikchips der nächsten Generation und wird erstmals standardmäßig mit SSD-Speicher statt Festplatten ausgeliefert.

Außerdem kann als Option das mit Nanotechnologie verbesserte Glas zur stärkeren Entspiegelung des Bildschirms dazugebucht werden. Bisher bot Apple das nur bei seinem teuren Pro-XDR-Display an.

Der 27-Zoll-iMac wird mit Intel-Prozessoren der neuen Reihe «Comet Lake» mit sechs, acht oder zehn Kernen ausgestattet. Apple spricht von bis zu 65 Prozent mehr CPU-Leistung als beim Vorgängermodell. Die neuen Grafikkarten von AMD sollen eine bis zu 55 Prozent höhere Leistung bieten.

Apple positioniert den großen iMac als ein Gerät für die Corona-Krise, in der mehr denn je zuhause gearbeitet wird. Die Kamera bietet jetzt HD-Auflösung und bessere Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen, die Mikrofone haben laut Apple - wie schon beim 16-Zoll-Laptop MacBook Pro - Studioqualität, die Lautsprecher wurden ebenfalls verbessert.

Mit einem unveränderten Preis ab 2046,05 Euro für den aufgerüsteten 27-Zoll-iMac wird die Luft für den mehr als doppelt so teuren iMac Pro dünner. Dieses auf Profis mit hohem Bedarf an Rechenleistung ausgerichtete Modell verkauft Apple künftig standardmäßig mit zehn statt bisher acht Prozessorkernen.

© dpa-infocom, dpa:200804-99-40694/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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