Anolis-Kleinleguane eignen sich für Terrarium-Einsteiger

21.04.2016
Tiere, die in einem Terrarium gehalten werden müssen, sind oft sehr anspruchsvoll. Bei Anolis-Kleinleguane ist dies jedoch nicht der Fall. Sie sind daher gut geeignet für alle, die mit der Haltung von Reptilien bisher wenig Erfahrung haben.
Der Rotkehlanolis ist wegen seiner auffälligen Farben bei Terrarienbesitzern beliebt. Foto: Soeren Stache
Der Rotkehlanolis ist wegen seiner auffälligen Farben bei Terrarienbesitzern beliebt. Foto: Soeren Stache

Overath (dpa/tmn) - Anolis sind Kleinleguane und für Terrarium-Einsteiger geeignet. Denn sie sind verglichen mit anderen Reptilien relativ einfach zu halten, erklärt die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren (FLH).

Generell mögen die Tiere am Tag Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad, außerdem brauchen sie einen Sonnenplatz, auf dem ein Strahler rund 40 Grad erzeugt. Wichtig sind außerdem Versteckplätze wie hohle Holzstämme, Auslauf- und Klettermöglichkeiten. Die weiteren Anforderungen hängen von der jeweiligen Art ab - am besten fragen Terrarium-Einsteiger im Fachhandel nach.

Die 12 bis 55 Zentimeter langen Kleinleguane sind in der Karibik beheimatet - dort gibt es Dutzende Arten. Eine beliebte Art fürs Terrarium ist der Rotkehlanolis (Anolis carolinensis) - er ist knallgrün und hat eine rote Kehlfahne. Auch beliebt ist der Anolis allisoni mit seinem leuchtend blauen Kopf. Anolis haben Ähnlichkeit mit Geckos und besitzen wie Chamäleons die Fähigkeit, je nach Stimmung und Umgebung ihre Farbe zu wechseln.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Infizierte Mücken können in milden Wintern überleben. Die Impfkommission rät daher, Pferde auch noch vor dem Winter gegen das West-Nil-Virus zu impfen. Foto: Ingo Wagner/dpa-tmn Vor dem Winter über Pferde-Impfung nachdenken In Teilen Ostdeutschlands tritt vermehrt das West-Nil-Virus auf. Das macht auch Pferdehaltern Sorgen. Da das Virus von Stechmücken übertragen wird, fragen sie sich: Ist Impfen vor dem Winter sinnvoll?
Sag mir, wie viele Vöglein fliegen: Bei der Stunde der Gartenvögel vom 8. bis 10. Mai können Gartenbesitzer deutschlandweit mitzählen. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn Bei der Stunde der Gartenvögel mitzählen Gibt es mehr oder weniger Vögel? Und vor allem: Wie viele Blaumeisen gibt es nach dem Massensterben der Vogelart in welcher Region? Antworten darauf soll die Stunde der Gartenvögel bringen.
Dank des heftigen Regens im Frühjahr sind weniger Wespen unterwegs als in den vergangenen Sommern. Foto: Frank Rumpenhorst Wespenarmer Spätsommer: Kaum Stichgefahr In den letzten Spätsommern musste man oft hart mit den Wespen ums Marmeladenbrot kämpfen. Ganz anders dieses Jahr. Der teils heftige Regen im Frühjahr hat viele Nester vernichtet.
Sie ähneln der Hauskatze: Wildkatzen haben aber ein stärker gemustertes Fell und einen buschigen Schwanz mit schwarzer Spitze. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn Wildkatzen sind keine Haustiere Wildkatzen sehen aus wie die Nachbarskatze, sind aber kein Haustier. Wer die Jungen im Wald entdeckt, sollte Abstand halten. Das schützt die wilden Tiere vor Krankheiten.