Android-Geräte lieber zweimal zurücksetzen

16.11.2018
Wer sein ausgedientes Smartphone verkaufen will, sollte das Gerät unbedingt auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Aber reicht dieser Schritt immer aus?
Bei Android-Smartphones reicht ein einmaliger Reset auf die Werkseinstellungen meist nicht aus. Foto: Britta Pedersen
Bei Android-Smartphones reicht ein einmaliger Reset auf die Werkseinstellungen meist nicht aus. Foto: Britta Pedersen

München (dpa/tmn) - Bevor Nutzer ein ausgedientes Smartphone weiterverkaufen oder entsorgen, sollten sie ihre Fotos und weitere persönliche Daten vom Gerät löschen. Das klappt mit dem Zurücksetzen in den Werkszustand.

Bei Apples iOS geht das in den Einstellungen. Dort gelangt man über die Punkte «Allgemein» und «Zurücksetzen» zur Option «Alle Inhalte & Einstellungen löschen». Der interne Reset lösche alle Daten zuverlässig, berichtet die Zeitschrift «PC Go» (Ausgabe 12/18).

Nutzern von Googles Android raten die Experten zum Löschen in zwei Schritten. Über «Einstellungen» und «Allgemeine Verwaltung» kommen sie zum Punkt «Zurücksetzen». Dort wählen sie «Auf Werkseinstellungen zurücksetzen».

Doch trotz des Resets könnten noch Daten auf dem Gerät bleiben, die sich durch Software oft wiederherstellen lassen. Nutzer sollten es darum nach dem Zurücksetzen noch einmal starten und ohne Google-Konto einrichten. Dann nehmen sie mit bedeckter Kameralinse ein Video auf - so lange, bis der interne Speicher voll ist. Dieser wird dadurch komplett überschrieben. Danach wird das Gerät ein zweites Mal auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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