An Land und im Wasser: So hält man Landkrabben

15.05.2020
Landkrabben passen auf eine Hand und lassen sich gut beobachten. Im Terrarium können fünf bis sieben Tiere zusammenleben - vorausgesetzt, sie gehören alle zur gleichen Art. Was ist noch wichtig?
Die Mandarinenkrabbe (Geosesarma pontianak) hat leuchtend orangefarbene Scheren und Beine. Foto: FLH/dpa-tmn
Die Mandarinenkrabbe (Geosesarma pontianak) hat leuchtend orangefarbene Scheren und Beine. Foto: FLH/dpa-tmn

Overath (dpa/tmn) - Sie sind klein und auch für Aquaristik-Anfänger geeignet: Landkrabben. Je nach Art haben die kleinen Krabbler einen Rückendurchmesser von 1,5 bis 3 Zentimetern.

Besonders gefragt als Heimtier sind beispielsweise die lilafarbene Vampirkrabbe oder die Mandarinenkrabbe mit einem bräunlichen Körper und orangen Scheren und Beinen. Sie zählen zu den Geosesarma-Arten, wie die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren erklärt.

Für eine Gruppe von fünf bis sieben Tieren reicht ein Standard-Terrarium mit einer Grundfläche ab 60 mal 30 Zentimetern aus. Man sollte pro Becken aber immer nur eine Art halten, denn untereinander vertragen sich die verschiedenen Arten nicht.

Da die kleinen Landkrabben in der Natur zwischen Wasser und Land leben, müssen sie diese Bereiche auch in ihrem Terrarium vorfinden. Der Landbereich sollte allerdings deutlich größer sein. Für Geosesarma-Arten reicht ein kleines Wasserreservoir vollkommen aus, in dem sie regelmäßig ihre Kiemen befeuchten und sich häuten können. Das kann beispielsweise eine entsprechend große Schale sein.

Die meisten Geosesarma-Arten sind dämmerungs- und nachtaktiv. Mit zunehmender Eingewöhnung lassen sich die Landkrabben immer öfter auch tagsüber sehen. Sie sind Allesfresser, bevorzugen jedoch tierische Nahrung wie Muschelfleisch, Mückenlarven oder Insekten. Diese sind als Frostfutter oder gefriergetrocknet im Fachhandel erhältlich.

© dpa-infocom, dpa:200514-99-61869/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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