Amazon bringt In-Skill-Käufe für Alexa nach Deutschland

03.06.2019
Auf Zuruf Musik abspielen oder den aktuellen Wetterbericht vorlesen - solche Wünsche erfüllt Alexa schon lange. Doch Amazons Sprachassistent kann noch einiges mehr. Denn Nutzer bekommen jetzt Möglichkeit, weitere Skills hinzuzukaufen.
Über Amazons Sprachassistent Alexa können Nutzer jetzt zusätzliche Dienste gegen Geld beziehen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Über Amazons Sprachassistent Alexa können Nutzer jetzt zusätzliche Dienste gegen Geld beziehen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Nutzer von Amazons Sprachassistent Alexa können ab sofort kostenpflichtige Skills nutzen. Das Unternehmen lässt Entwickler jetzt auch in Deutschland zusätzliche Alexa-Fähigkeiten gegen Geld anbieten.

Diese sogenannten In-Skill-Käufe funktionieren ähnlich wie In-App-Käufe in Apps für Smartphones. Per Sprachbefehl können Amazon-Kunden für ihre bereits bestehenden Alexa-Skills neue Inhalte erwerben.

Wie «heise online» berichtet, zählen dazu etwa Dienste wie der «Handy Finder», der dann für 4,99 Euro jährlich bis zu drei Mobilgeräte aufspüren kann. Wer Business-Englisch lernen will, kann das beispielsweise über den Skill «Sprachdusche von Jicki» für rund 10 Euro im Monat tun. Die Basis-Versionen von Alexa-Skills bleiben laut Amazon kostenfrei.

Quelle heise.de

Mitteilung von Amazon


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Laut Verbraucherschützern kann es vorkommen, dass sich Amazons Assistent Alexa verhört. Fällt etwa der ähnlich lautende Name «Alexandra» beginnt bereits die Sprachaufzeichnung. Foto: Britta Pedersen Sprachassistenten springen auch ungewollt an Wie wird das Wetter, wer war Theodor Mommsen, wo ist mein nächster Termin? Sprachassistenten brennen darauf, Fragen zu beantworten. Doch sie müssen auf ihre Aktivierung per Signalwort warten - eigentlich. In der Praxis hören sie oft, was sie wollen, zeigt ein Test.
Schräg angeschnittenes Türmchen: So präsentiert sich Googles vernetzter Home-Lautsprecher mit dem Assistant an Bord. Foto: Google/dpa-tmn Google-Home-Lautsprecher kommt im August für 149 Euro Google schickt seinen vernetzten Lautsprecher Google Home nun auch in Deutschland in den Ring um die Vormachtstellung der digitalen Sprachassistenten. Ab dem 8. August soll er in Elektronikmärkten sowie im Google Store erhältlich sein.
Sonos Beam unterstützt die Sprachassistentin Alexa von Amazon. Künftig sollen weitere Sprachsteuer-Systeme dazu kommen, beispielsweise der Google Assistant. Foto: Sonos Das kompakte Soundgenie Sonos Beam Sonos, ein Pionier unter den Anbietern vernetzter Lautsprecher, will mit einer neuartigen Soundbar nicht nur Fernseher zum Klingen bringen. Der Sonos Beam hat das Zeug, in vielen Wohnzimmern auch die traditionelle Stereo-Anlage abzulösen.
Der HomePod kann derzeit nur im Apple-Universum bestehen. Er ist das, was US-Amerikaner einen «walled garden» nennen, also einen abgeschirmten Garten hinter einer Mauer. Foto: Andrea Warnecke Starker Sound und Siri-Schwächen mit Apples HomePod Nach dem Überraschungserfolg mit den drahtlosen AirPods-Ohrhörern startet Apple mit dem vernetzten Lautsprecher HomePod sein zweites Soundprojekt. Deutsche Interessenten mussten zwar länger warten, bekommen dafür aber Stereo-Funktion und Mehrzimmer-Steuerung.