Zahl der Studienberechtigten im vergangenen Jahr gesunken

26.02.2020
Im letzten Jahr haben rund 421.000 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 2,7 weniger als im Vorjahr. Was sagen die Zahlen noch?
Rund 421.000 Schülerinnen und Schüler haben im vergangenen Jahr in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Foto: Thomas Warnack/dpa
Rund 421.000 Schülerinnen und Schüler haben im vergangenen Jahr in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Foto: Thomas Warnack/dpa

Wiesbaden (dpa) - Rund 421.000 Schülerinnen und Schüler haben im vergangenen Jahr in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Nach vorläufigen Ergebnissen waren das 2,7 Prozent weniger als im Jahr 2018, berichtete das Statistische Bundesamt am Mittwoch.

Dieser Rückgang verlaufe nahezu parallel zur demografischen Entwicklung - die Zahl der 17 bis 20 Jahre alten Menschen lag Ende 2019 um 2,1 Prozent niedriger als im Jahr zuvor.

Knapp vier Fünftel der Studienberechtigten erlangte die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, die übrigen 20,8 Prozent die Fachhochschulreife. Insgesamt 66,1 Prozent hatten den dafür notwendigen Abschluss an einer allgemeinbildenden Schule gemacht, 33,9 Prozent an einer beruflichen Schule.

Der Frauenanteil unter den Studienberechtigten lag den Angaben zufolge bei 53,7 Prozent. Unterschiede gab es allerdings zwischen allgemeiner und Fachhochschulreife: Bei den Studienberechtigten mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife war der Männeranteil mit 45,1 Prozent niedriger als der Frauenanteil, während etwas mehr Männer (50,8 Prozent) die Fachhochschulreife erlangten als Frauen.

Mitteilung Statistisches Bundesamt


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Private Hochschulen ermöglichen neue Bildungsbiografien. Sie sind zum Beispiel bei Menschen beliebt, die abends, am Wochenende oder mit Kind studieren möchten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Wann sich ein Studium an einer Privathochschule lohnt Private Hochschulen locken mit guten Studienbedingungen und innovativen Fächern. Gleichzeitig muss man für die Ausbildung eine Menge Geld aufbringen. Studieninteressierte sollten einige Kriterien beachten.
2,85 Millionen Menschen waren im Wintersemester an einer deutschen Hochschule eingeschrieben. Foto: Peter Kneffel/dpa Rekordzahl an Studenten in Deutschland Der akademische Bildungsweg hat großen Zulauf. Immer mehr Menschen verfolgen ein Studium an einer deutschen Hochschule. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Für viele Abiturienten geht es nach den Sommerferien mit der ersten Vorlesung los. Foto: Thomas Frey Der «kleine» Abschluss: Wie Bachelor reformiert wird Bachelor nach sechs Semestern - zu vollgepackt sei das Studium, heißt es oft, zu verschult. Nun soll der Bachelor besser an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Studenten angepasst werden.
Laut dem Statistischen Bundesamt sind zum Wintersemester 2019/20 897.300 Studenten an den Universitäten und Fachhochschulen eingeschrieben. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Zahl der Studenten wächst weiter Es wird immer voller und immer weiblicher in den deutschen Hörsälen: Die Zahl der Studierenden ist so hoch wie nie, gleichzeitig wächst der Frauenanteil. Stressig ist für viele Studienanfänger aber die Suche nach einer Unterkunft, denn Wohnheimplätze sind knapp.