«Stinkendes» Schwimm-Zubehör besser nicht kaufen

27.06.2022
Immer der Nase nach: Beim Kauf von aufblasbaren Planschbecken oder Badetieren ist das eine kluge Strategie. Denn einige Schadstoffe machen sich schon am Geruch bemerkbar.
So sehr der Pool-Flamingo mit seinem Aussehen überzeugt: Riecht er unangenehm, stecken womöglich schädliche Substanzen drin. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn
So sehr der Pool-Flamingo mit seinem Aussehen überzeugt: Riecht er unangenehm, stecken womöglich schädliche Substanzen drin. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-tmn

Düsseldorf (dpa/tmn) - Fällt schon im Geschäft auf, dass der aufblasbare Flamingo nach Teer oder Mottenkugeln riecht, sollte man ihn besser nicht kaufen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin.

Hintergrund: Viele aufblasbare Sommerartikel bestehen aus PVC, einem weichmacherhaltigen Kunststoff. Darin können krebserregende Substanzen stecken, von denen sich einige durch einen unangenehmen Geruch bemerkbar machen.

Und wenn man erst nach dem Kauf merkt, dass das Schwimmtier oder die Luftmatratze ein «Stinker» ist? Zurück zum Händler damit, raten die Verbraucherschützer. Kundinnen und Kunden müssen dann allerdings auf dessen Kulanz hoffen, damit sie ihr Geld zurückbekommen.

PVC ist nicht immer leicht zu erkennen

Wer beim Planschen ganz auf PVC verzichten möchte, sollte nach Produkten schauen, die den klaren Hinweis «PVC-frei» tragen.

Problem: Auf den meisten Produkten muss nicht gekennzeichnet werden, dass PVC drinsteckt, so die Verbraucherzentrale. Sind allerdings auf dem Produkt oder der Verpackung die Ziffern «03» in einem Dreieck aus Pfeilen zu sehen, steht das für PVC.

Manchmal können Produkte aus Hartplastik eine Alternative sein. Zum Beispiel kann eine Wassermuschel ein Planschbecken ersetzen - und nach dem Sommer als Sandkasten zum Einsatz kommen.

© dpa-infocom, dpa:220627-99-820315/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Bei Hitze sollte das Getränk nicht zu kalt sein. Denn durch den Kältereiz fährt der Körper die Wärmeregulierung hoch. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Eiskalte Limo und dunkle Kleidung: Sommer-Fakten im Check Draußen ist es richtig heiß - ein kaltes Getränk muss her. Aber ist das eigentlich eine gute Idee? Und Mist, es schwirrt doch eine Mücke durchs Schlafzimmer - obwohl man extra kein Licht angemacht hat. Was ist denn dran an den Weisheiten für den Sommer?
Entlastung dank Auftrieb: Im Wasser trainiert man nur mit einem Bruchteil des eigenen Körpergewichts. Foto: Kirsten Neumann/dpa-tmn Aquajogging ist einfach und vielseitig Für Anfänger und Spitzensportler günstig, jahreszeitenunabhängig, ohne Verletzungsgefahr: Aquajogging ist ein Sport für alle. Nur mit dem Schaumstoffgürtel muss man sich anfreunden können.
Nicht nur Badeseen sind beliebt zum Abkühlen an heißen Tagen, sondern auch Flüsse - wie hier die Isar in München. Doch gerade in der Mitte der Gewässer ist die Strömung oft stark. Foto: Matthias Balk/dpa/dpa-tmn Vorsicht Strömung: In Flüssen besser nah am Ufer abkühlen Nicht jeder hat an heißen Tagen ein Freibad oder einen See mit Badestelle in der Nähe. Aber vielleicht einen Fluss. Wer sich darin abkühlt, sollte aus gutem Grund besser in Ufernähe bleiben.
Wenigstens etwas Frischegefühl an heißen Tagen verspricht Deo. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Wie Sie an heißen Tagen frisch bleiben Das Shirt klebt am Rücken und unter den Achseln sprießen Flecken: An heißen Tagen läuft der Schweiß. Eine ganz normale Körperfunktion, die viele aber lästig finden. Was hilft, um frisch zu bleiben?