Professoren an deutschen Unis werben mehr Drittmittel ein

08.09.2021
Um Forschungsprojekte zu finanzieren, setzen die Hochschulen in Deutschland zunehmend auf Drittmittel. Und so sammeln die Professoren bei der Wirtschaft immer mehr Geld ein. Zahlen dazu liefert nun das Statistische Bundesamt.
Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule in Aachen (RWTH) hat 2019 331 Millionen Euro an Drittmitteln erhalten. Foto: Oliver Berg/dpa
Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule in Aachen (RWTH) hat 2019 331 Millionen Euro an Drittmitteln erhalten. Foto: Oliver Berg/dpa

Wiesbaden (dpa) - Professorinnen und Professoren an deutschen Universitäten - mit Ausnahme der medizinischen Bereiche - haben im Jahr 2019 jeweils durchschnittlich 287.000 Euro an Drittmitteln eingeworben. Das sind 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Die Technische Hochschule Aachen kam im Vergleich der bundesweiten Universitäten mit 331 Millionen Euro erneut auf die meisten Drittmittel. Dahinter folgten die Technische Universität München (307 Millionen Euro) und die Technische Universität Dresden (244 Millionen Euro). Um Vergleiche zwischen Universitäten mit und ohne medizinische Einrichtungen zu ermöglichen, wurden die medizinischen Bereiche beziehungsweise Gesundheitswissenschaften dabei nicht berücksichtigt.

Die Statistiker schauten aber auch auf die einzelnen Fächergruppen: Hier verzeichneten die Ingenieurwissenschaften (613.400 Euro) die höchsten Einnahmen, gefolgt von Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (597.200 Euro) sowie Mathematik/Naturwissenschaften (357.00 Euro). Drittmittel werden hauptsächlich für einzelne Forschungsprojekte eingeworben.

© dpa-infocom, dpa:210908-99-138651/3

Mitteilung Destatis


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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