Privatstudium kostet bis zu 16.000 Euro im Jahr

24.06.2020
Studieren an einer Privathochschule kann teuer werden. Je nach Abschlussart müssen Studierende hier bis zu 8000 Euro pro Semester aufbringen. Dennoch entscheiden sich immer mehr Frauen und Männer für diesen Bildungsweg.
Das Studium an einer Privathochschule kann Studierende bis zu 16.000 Euro im Jahr kosten. Foto: Silas Stein/dpa
Das Studium an einer Privathochschule kann Studierende bis zu 16.000 Euro im Jahr kosten. Foto: Silas Stein/dpa

Berlin (dpa) - Studenten an privaten Hochschulen in Deutschland zahlen zwischen 1000 und 8000 Euro pro Semester. Für ausgewählte Masterprogramme könnten die Studienbeiträge aber auch höher sein, wie aus einer Studie des Stifterverbands hervorgeht, die nun veröffentlicht wurde.

Immer mehr Studenten sind an privaten Hochschulen eingeschrieben. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom Januar studierten im Wintersemester 2018/2019 fast 247.000 Frauen und Männer an einer nicht staatlichen Hochschule. Das sind rund 8,6 Prozent der insgesamt 2,87 Millionen Studenten.

Nach Angaben des Stifterverbands ist die Zahl der privaten Hochschulen seit 2010 von 90 auf 106 gestiegen, die Zahl der Studenten hat sich den Angaben zufolge mehr als verdoppelt. Die inhaltliche Fokussierung habe sich seit 2010 kaum verändert. «Knapp 70 Prozent der Studierenden studieren ein Fach im Bereich Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften», heißt es in der Studie.

© dpa-infocom, dpa:200624-99-545750/2

Studie Stifterverband


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Private Hochschulen ermöglichen neue Bildungsbiografien. Sie sind zum Beispiel bei Menschen beliebt, die abends, am Wochenende oder mit Kind studieren möchten. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Wann sich ein Studium an einer Privathochschule lohnt Private Hochschulen locken mit guten Studienbedingungen und innovativen Fächern. Gleichzeitig muss man für die Ausbildung eine Menge Geld aufbringen. Studieninteressierte sollten einige Kriterien beachten.
2,85 Millionen Menschen waren im Wintersemester an einer deutschen Hochschule eingeschrieben. Foto: Peter Kneffel/dpa Rekordzahl an Studenten in Deutschland Der akademische Bildungsweg hat großen Zulauf. Immer mehr Menschen verfolgen ein Studium an einer deutschen Hochschule. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Immer weniger Schüler und Studenten erhalten Bafög. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor. Laut dem Deutschen Studentenwerk sorgen sich viele Studenten vor einer Verschuldung. Foto: Florian Schuh Zahl der Bafög-Empfänger sinkt weiter Nur noch jeder achte Student finanziert sich mithilfe von Bafög, kritisiert die Gewerkschaft GEW und fordert gemeinsam mit den Grünen eine rasche Reform der Ausbildungsförderung. Die Pläne der Bundesregierung reichten nicht aus.
Für viele Abiturienten geht es nach den Sommerferien mit der ersten Vorlesung los. Foto: Thomas Frey Der «kleine» Abschluss: Wie Bachelor reformiert wird Bachelor nach sechs Semestern - zu vollgepackt sei das Studium, heißt es oft, zu verschult. Nun soll der Bachelor besser an die unterschiedlichen Bedürfnisse der Studenten angepasst werden.