Online-Werbung erkennen: Eltern sollten mit Kindern üben

11.03.2016
Trotz Ad-Blocker und Kindersicherung: Mit Online-Werbung wird der Nachwuchs trotzdem konfrontiert. Deshalb sollten Eltern mit ihren Kindern gemeinsam üben, die blinkenden Werbebanner zu erkennen. Wie das am besten geht, verrät die Iniative «Schau hin!»
Obwohl sie «Digitale Eingeborene» sind: Kindern fällt es oft schwer, Online-Werbung als solche zu erkennen. Foto: Jens Kalaene
Obwohl sie «Digitale Eingeborene» sind: Kindern fällt es oft schwer, Online-Werbung als solche zu erkennen. Foto: Jens Kalaene

Berlin (dpa/tmn) - Kindern fällt es oft schwer, Online-Werbung als solche zu erkennen. Eltern sollten ihnen deshalb erklären, wie die Anzeigen aussehen können und woran man sie erkennt. Das rät die Initiative «Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht».

Idealerweise üben sie auch mit dem Kind gemeinsam, Online-Werbung zu erkennen und sie wegzuklicken. Wichtig ist, zu erklären, dass sich auch hinter bunten Bildern und Gewinnspielen oft Werbung versteckt. Außerdem muss das Kind wissen, dass es keine persönlichen Daten im Internet weitergeben darf - auch dazu verleitet die Werbung mitunter.

Generell richten Mütter und Väter dem Nachwuchs idealerweise ein eigenes Benutzerkonto ein, über das es nur altersgerechte Websites aufrufen kann. Hilfreich ist auch ein Werbeblocker. Da das alles aber nicht komplett schützt, ersetzen die technischen Möglichkeiten nicht das gemeinsame Lernen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Kindgerecht? Im Netz gibt es zahlreiche Angebote, die Eltern und Kindern den Weg weisen. Foto: Hans-Jürgen Wiedl/dpa-Zentralbild/dpa-tmn Orientierung im WWW - Kindern den Weg ins Netz weisen Shopping, Unterhaltung, Informationen - im Internet sind unzählige Angebote abrufbar. Darunter ist aber auch vieles, das für Kinder nicht geeignet ist. Gut, dass es Angebote gibt, die Kindern und Eltern den Weg zu passenden Webseiten zeigen.
Wer sein Kind zum Spielen oder Surfen an den Rechner lässt, sollte ihm technische Grenzen setzen. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn Limits, Filter und Co.: Computer für Kinder einrichten Endlose Zockerei oder Youtube in Dauerschleife? Wer nicht will, dass die Kinder zu viel Zeit am Computer verbringen, hat zahlreiche technische Kontroll- und Einflussmöglichkeiten. Ein Allheilmittel sind sie aber nicht - höchstens ein Teil der Lösung.
Das Kind erkennbar im Netz zu zeigen ist eigentlich ein No Go - wenn Eltern einen besonderen Moment mit ihrem Nachwuchs online teilen wollen, sollten sie dabei einiges beachten. Foto: Rainer Holz/Westend61/dpa-tmn Risiken und Nebenwirkungen: Wenn Eltern Kinderfotos posten Kaum auf der Welt, schon bei Facebook: Viele Eltern posten fleißig Fotos ihrer Kinder in sozialen Medien - und lassen kein Detail aus der familiären Privatsphäre aus. Drei Experten erklären, warum solche Bilder Risiken bergen.
Die digitale Version des Janosch-Klassikers «Oh, wie schön ist Panama» erweckt die Bilderbuch-Figuren auf dem Mobilgerät quasi zum Leben. Fotomontage: Werbedesign Soyka Foto: Werbedesign Soyka Von Janosch bis Rennauto: Kinder-Apps für Mobile Geräte Rennautos per Handy steuern, Brettspiele mit Smartphone-Support und Kinderbuchklassiker als App: Das Angebot an digitalem Spielzeug für Kinder ist heute breiter und vielfältiger als je zuvor. Was es für Eltern umso schwieriger macht, die Spreu vom Weizen zu trennen.