Neues tiermedizinisches Zentrum erforscht resistente Keime

26.04.2022
Auch in der Tiermedizin sind resistente Keime ein zunehmendes Problem. Für den Bereich der Haus- und Nutztierhaltung wird zu dem Thema an der FU Berlin geforscht.
Auch in der Tiermedizin sind resistente Keime ein Problem. An der Freien Universität (FU) Berlin nimmt das neue Tiermedizinisches Zentrum für Resistenzforschung (TZR) seine Arbeit auf. Foto: Daniel Karmann/dpa
Auch in der Tiermedizin sind resistente Keime ein Problem. An der Freien Universität (FU) Berlin nimmt das neue Tiermedizinisches Zentrum für Resistenzforschung (TZR) seine Arbeit auf. Foto: Daniel Karmann/dpa

Berlin (dpa/bb) - An der Freien Universität (FU) Berlin nimmt das neue Tiermedizinisches Zentrum für Resistenzforschung (TZR) seine Arbeit auf. Dort sollen diagnostische Verfahren, Therapien und Hygienemaßnahmen entwickelt werden, um die wachsenden Probleme mit resistenten Krankheitserregern in der Tiermedizin einzudämmen, teilte die Hochschule anlässlich mit.

Erstmals werden dort Grundlagenforschungen der Infektionsmedizin und der Hygiene-Fächer mit den tiermedizinisch-klinischen Fächern eng verzahnt, sowohl in der Forschung als auch in der Aus- und Weiterbildung.

Die Arbeit solle helfen, die Entstehung und Ausbreitung resistenter Bakterien, Viren und Parasiten bei Haus- und Nutztieren effektiv zu vermeiden und zur Produktion sicherer tierischer Lebensmittel beitragen.

Das etwa 3000 Quadratmeter große Zentrum bietet Platz für insgesamt 110 Forscher und technische Mitarbeiter. Das Bauprojekt wurde laut FU mit rund 60 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz für Forschungsneubauten und Großgeräte gefördert.

© dpa-infocom, dpa:220426-99-49511/5


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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