Nach dem Schwimmen nicht direkt Kopfhörer nutzen

14.07.2022
Nach dem Abkühlen im See auf der Liegewiese entspannen - mit den liebsten Sommerhits im Ohr? Klingt verlockend, kann aber mit fiesen Ohrenschmerzen enden.
Wer sich seine liebsten Sommerhits am See gönnen will, setzt die Kopfhörer am besten erst auf, wenn die Ohren einen Moment Zeit zum Trocknen hatten. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn
Wer sich seine liebsten Sommerhits am See gönnen will, setzt die Kopfhörer am besten erst auf, wenn die Ohren einen Moment Zeit zum Trocknen hatten. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Hannover (dpa/tmn) - Nach dem Baden in See, Meer oder Freibad muss der Gehörgang im Ohr gut trocknen können. Sonst können Keime, die im Badewasser vorkommen, für Entzündungen und Ohrenschmerzen sorgen. Darauf weist die Apothekerkammer Niedersachsen hin.

Daher ist es keine gute Idee, direkt nach dem Schwimmen Kopfhörer zu nutzen. Denn sie verschließen die Ohren. Die Folge: Der Gehörgang wird weniger gut durchlüftet, er trocknet schlechter und Keime finden ein gutes Umfeld, um sich zu vermehren.

Leicht am Ohrläppchen ziehen

Übrigens: Hat sich Wasser im Gehörgang angesammelt, wird man das wieder los, indem man den Kopf zur Seite legt und leicht am Ohrläppchen zieht. Danach tupft man die Ohrmuschel mit einem Handtuch trocken, so der Rat der Apothekerkammer.

Wer ganz verhindern will, dass Wasser in die Ohren gelangt, kann spezielle Silikonstöpsel zum Schwimmen nutzen.

© dpa-infocom, dpa:220714-99-20864/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Blaualgenbefall in einem Gewässer: Direkter Kontakt mit Blaualgen kann Haut- und Schleimhautreizungen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen auslösen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa-tmn So bleibt der Badespaß ungetrübt Bei warmen Temperaturen erscheint der Sprung in den Badesee besonders verlockend. Doch dort können gefährliche Blaualgen oder Parasiten lauern. Experten raten zu einigen Vorsichtsmaßnahmen.
Eine chronische Mittelohrentzündung ist schwer zu erkennen. Besteht aber einmal der Verdacht, kann der HNO-Arzt feststellen, ob eine solche Entzündung vorliegt. Foto: Christin Klose Wenn die Mittelohrentzündung chronisch wird Wer ein Ziehen oder Stechen im Ohr spürt, sollte zum Arzt gehen. Ursache ist häufig eine akute Mittelohrentzündung. Doch die Krankheit kann auch chronisch verlaufen - und ist dann viel schwieriger zu erkennen.
Kinder sind im Allgemeinen häufiger von Mittelohrentzündungen betroffen. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn Was bei Mittelohrentzündung hilft Manche Kinder haben sie ständig, andere nie. Mittelohrentzündungen sind schmerzhaft - und treffen Kinder häufiger als Erwachsene. Aber warum eigentlich? Und wie lindert man die Beschwerden?
Nordic Walking ist eine rückenschonende Alternative zum Joggen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Sieben Sportarten im «Rückencheck» Sport und Bewegung halten gesund. Das stimmt zwar im Allgemeinen, aber eben auch nicht uneingeschränkt. Für den Rücken etwa sind längst nicht alle Sportarten gleichermaßen vorteilhaft.