Mit Kindern über Ängste nach Terroranschlägen sprechen

25.03.2016
Kinder sollten ihre Eindrücke von den Terroranschlägen in Brüssel verarbeiten. Hier können sie Eltern unterstützen. Hilfreich sind auch kindgerechtene Informationssendungen.
Wenn Kinder etwas von Terroranschlägen mitbekommen, sollten sie sich damit auseinandersetzen. Dabei können sie die Eltern unterstützen. Foto: Yoan Valat/EPA
Wenn Kinder etwas von Terroranschlägen mitbekommen, sollten sie sich damit auseinandersetzen. Dabei können sie die Eltern unterstützen. Foto: Yoan Valat/EPA

Berlin (dpa/tmn) - Bekommen Kinder von den Terroranschlägen in Brüssel etwas mit, sollten Eltern sie nicht damit alleine lassen. Gut ist, mit ihnen über ihre Ängste zu reden, empfiehlt die Initiative «Schau' hin! Was Dein Kind mit Medien macht».

Eltern können den Nachwuchs etwa dazu ermutigen, seine Gefühle in einem Bild oder einer Geschichte auszudrücken oder eine Frage an eine Redaktion von Kindernachrichten zu schicken.

Fragen Kinder nach Informationen, finden Eltern kindgerechte Informationen etwa bei Kindernachrichten wie « logo!», « neuneinhalb» oder den Infoseiten wie kindernetz.de und hanisauland.de. Die Nachrichtensendungen für Erwachsene sollten Kinder nicht sehen, denn sie können sie noch nicht verstehen und verarbeiten.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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