Messenger-App bei Kindern: So wenig Daten wie möglich zeigen

13.04.2016
Schutz der Privatsphäre: Durch Messenger-Dienste auf dem Smartphone werden Kinder für einen größeren Personenkreis sehr sichtbar. Was Eltern hier beachten sollten, weiß eine bundesweite Initiative.
Messenger-Apps können Kinder sichtbarer machen, als es ihnen lieb sein kann. Deshalb sollten sie gemeinsam mit den Eltern von vornherein die richtigen Einstellungen auswählen. Foto: Henning Kaiser
Messenger-Apps können Kinder sichtbarer machen, als es ihnen lieb sein kann. Deshalb sollten sie gemeinsam mit den Eltern von vornherein die richtigen Einstellungen auswählen. Foto: Henning Kaiser

Berlin (dpa/tmn) - Darf ein Kind auf dem Smartphone einen Messenger nutzen, sollten Eltern die Einstellungen der App sorgfältig prüfen.

So verraten beispielsweise bei Whatsapp Statusanzeige und Profilbild idealerweise möglichst wenig über das Kind, empfiehlt die Initiative «Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht». Außerdem wählen Eltern und Kinder am besten gemeinsam bei der Einstellung, wer sehen darf, wann man zuletzt online war: «niemand».

Generell achten Mütter und Väter idealerweise darauf, dass die Weitergabe des Standorts ausgeschaltet ist. Das funktioniert normalerweise in den Sicherheitseinstellungen des Smartphones.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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