Mecklenburg-Vorpommern verlängert Regelstudienzeit

10.09.2020
Die Pandemie verursacht auch im Hochschulalltag Probleme. Um Studierenden zu helfen, weitet Mecklenburg-Vorpommern nun die Regelstudienzeit aus.
Momentan finden viele Vorlesungen nur online statt. Damit Studierende trotz der Pandemie ihr Studium absolvieren können, hat Mecklenburg-Vorpommern eine längere Regelstudienzeit beschlossen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa
Momentan finden viele Vorlesungen nur online statt. Damit Studierende trotz der Pandemie ihr Studium absolvieren können, hat Mecklenburg-Vorpommern eine längere Regelstudienzeit beschlossen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Schwerin (dpa) - Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Lehrbetrieb verlängert Mecklenburg-Vorpommern die Regelstudienzeit an seinen Hochschulen und Universitäten.

Studenten, denen etwa durch die Schließung der Bibliotheken, fehlende Konsultationen oder veränderte Prüfungsabläufe Probleme entstanden seien, können ihr Studium um ein Semester verlängern. Das teilte Landesbildungsministerin Bettina Martin (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Schwerin mit. Dem Landtag werde dazu eine Änderung im Hochschulgesetz vorgeschlagen.

Somit könnten betroffene Studenten auch ein halbes Jahr lang länger Bafög beziehen. Martin machte deutlich, dass sich die Regelung allein auf das Sommersemester 2020 bezieht, das in Folge der Corona-Pandemie mit erheblichen Einschränkungen verbunden gewesen sei. Daraus dürfe den Studenten kein Nachteil entstehen.

© dpa-infocom, dpa:200909-99-494138/3


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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