Keime im Schwimmbad: Wie Badegäste vorbeugen können

18.07.2019
Sommer, Sonne, Ferienzeit! Dann nichts wie raus ins Schwimmbad. Wer jedoch gesund bleiben will, der sollte einiges beachten, damit er sich keine Keime oder Pilze einfängt.
Rein ins kühle Nass! Mohssen Assanimoghaddam/Illustration, dpa Foto: Mohssen Assanimoghaddam
Rein ins kühle Nass! Mohssen Assanimoghaddam/Illustration, dpa Foto: Mohssen Assanimoghaddam

Baierbrunn (dpa/tmn) - In Schwimmbädern können sich Gäste Keime und Pilze einfangen. Wie kann man dem vorbeugen?

Wer beispielsweise Fußpilz, Blasen- sowie Bindehautentzündung oder Warzen vermeiden will, sollte Badelatschen und Ohrstöpsel tragen, schreibt die «Apotheken Umschau» (Ausgabe B7/2019).

Bei Kindern raten die Experten, zusätzlich die Ohrenstöpsel mit einer engen Badekappe zu fixieren. Die Augen kann man mit einer Schwimmbrille schützen, damit das gechlorte Wasser nicht die Bindehaut reizt und keine Infektion entsteht.

Nach dem Baden sei zudem wichtig, die nassen Badesachen schnell auszuziehen und den Körper gut abzutrocknen, insbesondere bei den Füßen zwischen den Zehen. Denn Pilze und Keime mögen es feucht und warm.

Sollte nach dem Schwimmbadbesuch die Welt dumpf klingen oder es im Ohr knacksen, hat sich vermutlich Wasser im Gehörgang gesammelt. Dann auf keinen Fall mit einem Wattestäbchen im Ohr herumstochern - stattdessen den Kopf hin und her wiegen, damit die Flüssigkeit abfließen kann. Wenn der Gehörgang jedoch juckt, sich entzündet und schmerzt, sollte man besser einen HNO-Arzt aufsuchen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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