Worauf es bei Fächern ankommt

25.07.2019
Nicht nur luftige Kleidung ist bei Hitze die beste Wahl. Auch ein Accessoire erweist sich nun als besonders nützlich. Nämlich der Fächer. Aus welchem Material sollte er sein? Und wie gehe ich mit dem kleinen Frischebringer richtig um?
Auch ein einfacher Papierfächer kühlt an heißen Tagen genauso gut wie teurere Varianten. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Auch ein einfacher Papierfächer kühlt an heißen Tagen genauso gut wie teurere Varianten. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Bielefeld (dpa/tmn) - Der Fächer ist der Notfalltipp bei Hitze. Um möglichst viel Luftbewegung zu erzeugen, sollte man ihn am Dorn anfassen, so dass die bewegbare Fläche möglichst groß ist, erläutert Günter Barisch, Stifter des Deutschen Fächermuseums in Bielefeld.

Der Dorn ist der Zusammenschluss der einzelnen Streben unten am Fächer. Der Daumen greift die vordere Seite und die übrigen Finger die hintere Partie. So lässt sich der Fächer besser nur mit dem Handgelenk bewegen. Das erspart dem Körper mehr Energie, als wenn man den ganzen Arm bewegt. Übrigens: «Jeder Fächer öffnet sich von rechts nach links», erklärt Barisch.

Was ist denn nun besser: Fächer aus Papier oder Textilien? Und ist ein dicker, blickdichter Stoff besser als ein dünner, durchsichtiger? Das sei alles egal, sagt Barisch. «Ein Ein- oder Zwei-Euro-Fächer aus Papier oder Plastik tut es genauso wie ein sehr teuer. Egal womit, er erzeugt Luft und kühlt.»

Und wenn man keinen Fächer zur Hand hat? Einfach Papier entsprechend falten. Damit gehe es immer noch besser, als sich nur mit einem glatten Blatt Papier oder einer Zeitschrift Luft zuzufächern, lautet die Empfehlung von Barisch.

Deutsches Fächermuseum


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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