Richtig rasieren mit dem Trockenrasierer

14.10.2021
Vollbart, Schnurrbart, Drei-Tage-Bart oder ganz glatt: Damit die Gesichtsbehaarung auch was hermacht, sollte sie regelmäßig gepflegt werden. Eine Trockenrasur geht schnell und einfach. Ein paar Tipps.
Wer sich für eine Trockenrasur entscheidet, mag es in der Regel gerne unkompliziert. Damit es der Haut dabei gut geht, sollte man am besten gleichmäßig und mit möglichst wenig Druck rasieren. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Wer sich für eine Trockenrasur entscheidet, mag es in der Regel gerne unkompliziert. Damit es der Haut dabei gut geht, sollte man am besten gleichmäßig und mit möglichst wenig Druck rasieren. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Wer sich bei der täglichen Pflege der Gesichtsbehaarung für eine Trockenrasur entscheidet, spart Zeit und hat wenig Aufwand. Weiterer Vorteil im Gegensatz zur Nassrasur: Eine Trockenrasur ist schonender für die Haut.

Dennoch kann die Haut auch hier in Mitleidenschaft gezogen werden. Haben die Messer des Rasierers etwa eine mindere Qualität, kann das bei empfindlicher Haut zu Hautreizungen führen, warnt der Tüv Süd. Dies ist auch der Fall, wenn etwa in der Metallfolie, welche die Scherköpfe umhüllt, Nickel enthalten ist.

Gesicht vorher gründlich Reinigen

Vor der Rasur sollte das Gesicht gründlich mit warmem Wasser gereinigt und abgetrocknet werden. Dadurch werden ältere Haut- und Schmutzpartikel entfernt, die sonst später in offene Stellen eindringen und Entzündungen hervorrufen können. Ist die Haut besonders empfindlich, kann die Anwendung eines Pre-Shave-Produkts helfen, darauf vorzubereiten.

Bei der Rasur selbst wird am besten gleichmäßig und mit möglichst wenig Druck gearbeitet. Wer einen Rotationsrasierer verwendet, macht dies in kreisenden Bewegungen. Scherfolienrasierer werden im rechten Winkel zur Haut angesetzt und in geraden Linien entgegen der Wuchsrichtung bewegt. Am besten startet man an den Problemzonen unterhalb der Kieferknochen und an der Nase, da der Scherkopf zu Beginn der Rasur noch kühl ist und die gerade an der Nasenpartie empfindlichen Stellen schont.

Bart vor der Glattrasur am besten trimmen

Vermeiden sollte man dabei, zu oft über die gleichen Stellen zu gehen. Ist das Schneidegeräusch nicht mehr zu hören, gibt es an der Stelle nichts mehr zu rasieren. Insgesamt sollte die Gesichtsrasur nur ein paar Minuten in Anspruch nehmen. Generell lassen sich dabei kürzere Bartstoppel besser schneiden als längere Barthaare.

Wer von einem Vollbart zur Glattrasur wechseln will, der sollte die Haare zuerst trimmen. Dadurch arbeitet der Rasierer leichter und zieht weniger an den Haaren und damit an der Haut. Und es verhindert ein Verstopfen des Rasierers. In der Regel sind Trimmer im Rasierapparat integriert oder als Zubehör dabei.

Pflege und Haltbarkeit des Rasierers

Je weniger das Gerät strapaziert wird, umso länger seine Lebensdauer. Tägliches Rasieren erhöht damit die Haltbarkeit des Scherkopfes. Auch sollten alle Teile regelmäßig mit einer Minibürste gereinigt und mit Wasser gründlich abgespült werden. Dies dient nicht nur der Klingenpflege, sondern hält auch Schmutz und Bakterien fern. Bei manchen Geräten ist eine Reinigungsstation als Zubehör mit inbegriffen.

Übrigens: Wer seinen Rasierer nach Gebrauch am Waschbeckenrand ausklopft, kann die Scherfolien mit der Zeit beschädigen. Diese sollte auch so alle paar Jahre ausgetauscht werden.

© dpa-infocom, dpa:211013-99-585628/2

Meldung Tüv Süd


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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