Glykolsäure mindert Hornhaut und peelt die Haut

31.12.2018
In Peelings, Nachtpflegeprodukten und Mitteln für die Füße findet sich oft Glykolsäure. Wozu dient dieser Inhaltsstoff und wie wird er gewonnen?
Glykolsäure in Fußpflegeprodukten soll dazu beitragen, die Hornhaut an den Füßen zu reduzieren. Foto: Monique Wüstenhagen
Glykolsäure in Fußpflegeprodukten soll dazu beitragen, die Hornhaut an den Füßen zu reduzieren. Foto: Monique Wüstenhagen

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Glykolsäure liest man oft auf den Verpackungen von Mitteln gegen Hornhaut an den Füßen. Sie soll dabei helfen, diese zu mindern und das Hautbild verbessern, erläutert der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt.

Und Glykolsäure wird häufig als Anti-Aging-Wirkstoff eingesetzt, insbesondere in Peelings, um abgestorbene Hornschüppchen zu entfernen. Auch in Nachtpflegeprodukten für reife Haut wird sie verwendet: Sie unterstützt darin den natürlichen Erneuerungsprozess der Haut in der Nacht durch einen nahezu unmerklichen Peeling-Effekt und bringt so die erneuerte Haut schneller zum Vorschein. Außerdem reguliert und stabilisiert Glykolsäure den pH-Wert von Kosmetikprodukten.

Oftmals wird Glykolsäure auch mit «Glycolic Acid» angegeben. Sie ist eine natürlich vorkommende Fruchtsäure, welche aus Weintrauben, den Blättern des wilden Weins, Rosmarin, Zuckerrüben oder Zuckerrohrsaft gewonnen werden kann.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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