Daunenjacke nur bei Niederschlag unter die Hardshell

12.10.2020
Die Daunenjacke wärmt, die Hardshell-Jacke schützt gegen Regen oder Schnee. Nur wie trägt man beide Kleidungsschichten zusammen?
Daunenjacken halten im Winter warm, zum Beispiel beim Langlauf. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn
Daunenjacken halten im Winter warm, zum Beispiel beim Langlauf. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn

Nürnberg (dpa/tmn) - Beim Skifahren, auf Skitouren und bei anderen Outdoor-Aktivitäten an kalten Tagen wärmt eine Daunenjacke - wenn man sie richtig trägt. Und genau das werde oft falsch gemacht, erklären die Experten der Zeitschrift «Alpin» (Ausgabe 11/2020).

Die Daunenjacke komme nur dann unter eine Hardshell-Jacke, wenn es regnet oder schneit. Dann dient die wasserdichte, dünnere Außenjacke als Feuchtigkeitsschutz. Wenn die Kombination aus beiden Jacken allerdings gegen Kälte ohne Niederschlag schützen soll, dann sei es sinnvoller, die Daunenjacke über die Hardshell zu ziehen.

Der Grund: Wird die wasserdichte Hardshell außen getragen, kondensiert auf der Innenseite dieser Kleidungsschicht Feuchtigkeit - weil die Isolierschicht aus Daunen tiefer liegt und die Hardshell auf der Innenseite kalt ist. Diese Feuchtigkeit gelangt dann durch Kontakt wieder in die Daunenjacke - was den Wärmeschutz unterläuft.

© dpa-infocom, dpa:201012-99-917044/3


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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