Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Kauf von Premiumeinträgen

§1 Portal und Portalbetreiber

ALLESPROFIS.DE wird von den Verlagen Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH, Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH und Lausitzer VerlagsService GmbH betrieben. Verträge über Werbeleistungen kommen zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Verlag zustande (nachfolgend: Verlag),in dessen Postleitzahlengebiet der Kunde ansässig ist.

§2 Kostenlose und kostenpflichtige Einträge

Der Verlag bietet unter www.allesprofis.de verschiedene Dienstleistungen und Leistungspakete für Gewerbekunden an, die kostenlos bzw. kostenpflichtig sind. „Premium-Auftrag“ im Sinn dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist der Vertrag über die Veröffentlichung einer hervorgehobenen Insertion im Online-Medium ALLESPROFIS.DE sowie der Platzierung bei bis zu 50 Suchportalen und Navigationssystemen (je nach verfügbarer Produktwahl).

§3 Inhalte in ALLESPROFIS.DE

Der Verlag bezieht Inhalte (Adressen, Beiträge, Kartenmaterial) zum Teil von externen Zulieferern. Das Datenmaterial (Adressen) wird mit großer Sorgfalt geprüft. Dennoch ist es möglich, dass Adressdaten fehlerhaft oder nicht aktuell sind. In diesem Fall bitten wir um entsprechende Mitteilung, um unverzüglich für Abhilfe zu sorgen (per E-Mail an: info@allesprofis.de). Der Verlag übernimmt keine Haftung für die Korrektheit der Daten.

§4 Premiumaufträge, Laufzeit und Kündigungsfristen

Verträge für kostenpflichtige Premium-Einträge haben eine Mindestlaufzeit von einem Jahr, beginnend mit dem Tag der Veröffentlichung des Premiumeintrags. Der Vertrag verlängert sich bei Nicht-Kündigung automatisch um jeweils ein weiteres Jahr. Eine Kündigung muss schriftlich jeweils bis 90 Tage vor Ablauf eines Vertragsjahres erfolgen. Als Schriftform gilt auch eine E-Mail. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Wird ein Premium-Eintrag gekündigt, wandelt der Verlag diesen in einen kostenlosen Basiseintrag. Ist bereits ein kostenloser Basiseintrag vorhanden, wird dieser bei entsprechender Buchung in einen Premium-Eintrag gewandelt.

§5 Lieferung von Daten durch den Kunden

Für die rechtzeitige Lieferung von Inhalten, die für die Anzeigenschaltung benötigt werden, ist der Auftraggeber verantwortlich. Der Kunde ist für Richtigkeit und Rechtmäßigkeit der Daten verantwortlich, die er liefert. Der Kunde darf ausschließlich Leistungsangebote und Branchen veröffentlichen, in denen er tätig ist. Im besonderen Maße gilt dies für geschützte Berufsbezeichnungen (z. B. Ärzte, Architekten, Rechtsanwälte, Steuerberater, Handwerker mit besonderen Anforderungen). Der Kunde stellt den Verlag von jeglichen Forderungen frei, die sich aus einer von ihm verschuldeten Rechtsverletzung in Bezug auf die von ihm gelieferten Inhalte ergeben (z.B. Verletzung von Foto-Rechten). Dem Verlag ist es gestattet, den Zugriff auf gelieferten Daten vorrübergehen zu sperren, wenn Rechte Dritter durch die Veröffentlichung verletzt werden.

Der Verlag darf die vom Kunden zur Verfügung gestellten Daten in seiner Datenbank speichern und im Rahmen der Anzeigenschaltung öffentlich zugänglich machen. Nach Beendigung des Anzeigenauftrags hat der Verlag die Daten in angemessener Zeit zu löschen.

Der Verlag verpflichtet sich, datenschutzrechtliche Bestimmungen zu beachten. Vom Kunden überlassene Daten werden nur im gesetzlich zulässigen Rahmen verwendet. Die Daten werden vom Verlag öffentlich zugänglich zu nicht gewerblichen Zwecken zur Verfügung gestellt (siehe Allgemeine Nutzungsbedingungen).

§6 Nichterfüllung von Aufträgen, Ablehnung von Aufträgen

Wird ein Auftrag aus Umständen nicht erfüllt, die der Verlag nicht zu vertreten hat, so hat der Auftraggeber, unbeschadet etwaiger weiterer Rechtspflichten, den Unterschied zwischen dem gewährten und dem der tatsächlichen Abnahme entsprechenden Nachlass dem Verlag zu erstatten. Die Erstattung entfällt, wenn die Nichterfüllung auf höherer Gewalt im Risikobereich des Verlages beruht.

Der Verlag behält sich vor, Aufträge wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form nach einheitlichen, sachlich gerechtfertigten Grundsätzen des Verlages abzulehnen, wenn deren Inhalt gegen Gesetze oder behördliche Bestimmungen verstößt oder ihre Veröffentlichung für den Verlag unzumutbar ist. Die Ablehnung eines Auftrages wird dem Auftraggeber unverzüglich mitgeteilt.

Schadensersatzansprüche aus positiver Forderungsverletzung, Verschulden bei Vertragsabschluss und unerlaubter Handlung sind – auch bei telefonischer Auftragserteilung – ausgeschlossen; Schadensersatzansprüche aus Unmöglichkeit der Leistung und Verzug sind beschränkt auf Ersatz des vorhersehbaren Schadens und auf das für die betreffende Anzeige oder Beilage zu zahlende Entgelt. Dies gilt nicht für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit des Verlegers, seines gesetzlichen Vertreters und seines Erfüllungsgehilfen. Eine Haftung des Verlages für Schäden wegen des Fehlens zugesicherter Eigenschaften bleibt unberührt. Im kaufmännischen Geschäftsverkehr haftet der Verlag darüber hinaus auch nicht für grobe Fahrlässigkeit von Erfüllungsgehilfen; in den übrigen Fällen ist gegenüber Kaufleuten die Haftung für grobe Fahrlässigkeit dem Umfang nach auf den voraussehbaren Schaden bis zur Höhe des betreffenden Anzeigenentgelts beschränkt. Reklamationen müssen – außer bei nicht offensichtlichen Mängeln – innerhalb von vier Wochen nach Eingang von Rechnung und Beleg geltend gemacht werden.

§7 Rechnungstellung und Zahlungsmodalitäten

Die Rechnungstellung für Premiumaufträge erfolgt – je nach gewähltem Produkt und der gewählten Zahlungsmodalität – monatlich oder einmal jährlich im Voraus. Bei vorzeitiger Beendung wird der Differenzbetrag gutgeschrieben. Mögliche Zahlwege sind Rechnung und Bankeinzug. Bei Bankeinzug trifft der Verlag eine gesonderte Vereinbarung mit dem Kunden. Falls der Auftraggeber nicht Vorauszahlung leistet, wird die Rechnung sofort, möglichst aber 14 Tage nach Veröffentlichung des Premiumauftrags übersandt. Bei Zahlungsverzug oder Stundung werden Zinsen sowie die Einziehungskosten berechnet. Der Verlag kann bei Zahlungsverzug die weitere Ausführung des laufenden Auftrages bis zur Bezahlung zurückstellen und für die restlichen Anzeigen Vorauszahlungen verlangen. Bei Vorliegen begründeter Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers ist der Verlag berechtigt, auch während der Laufzeit eines Anzeigenabschlusses das Erscheinen weiterer Anzeigen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrages und von dem Ausgleich offen stehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen.

§8 Haftung für Fehler und technische Ausfälle

Der Verlag haftet nicht, wenn er bei Entgegennahme und Prüfung der Anzeigentext die geschäftsübliche Sorgfalt anwendet. Er haftet auch nicht, wenn er von den Auftraggebern irregeführt. Vom Verlag gesetzte Anzeigentexte werden nach den Regeln der Rechtschreibreform veröffentlicht.

Bei Ausfall der technischen Verfügbarkeit des elektronischen Mediums/der elektronischen Medien oder fälschlicher Darstellung übernimmt der Verlag keine Haftung, sofern die Ursache für den Ausfall oder die fälschliche Darstellung nicht im Verursachungsbereich des Verlages liegen.

§9 Generelle Bestimmungen

Änderungen des Vertrages unterliegen der Schriftform. Der Vertrag unterliegt deutschem Recht. Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist der Sitz des Verlages, mit dem der Vertrag zustande kommt. Dies gilt, sofern der Kunde Kaufmann ist oder seinen Sitz außerhalb Deutschlands hat.

Stand: 31.08.2016